Themenübersicht · Teamintelligenz
Teamintelligenz entsteht nicht durch mehr Assistenten, sondern durch geteilte Wirklichkeit.
Persönlicher Kontext bleibt geschützt, gemeinsames Wissen wird gepflegt, Entscheidungen bleiben nachvollziehbar. Rechte folgen der Verantwortung — nicht der technischen Bequemlichkeit.
Drei Kontextbereiche, drei Eigentümer
Individuelle Chats enthalten unterschiedliche Entscheidungen, Dateien und Annahmen. Eine gute Schnittstelle überträgt keine Chatverläufe, sondern veröffentlicht ausgewählte Artefakte: Entscheidung, geprüfte Erkenntnis, Vorlage, Testfall oder Hand-off.
01PersönlichPräferenzen, private Notizen, individuelle Entwürfe. Unterstützt Denken, bleibt frei.exploration · privat
02ProjektZiel, Rollen, freigegebene Quellen, geltende Entscheidungen, aktueller Stand.verbindlich fürs Team
03OrganisationRegeln, Standards, Vorlagen, Sicherheitsgrenzen, erprobte Methoden.überlebt Projekte
01 · GedächtnisGemeinsames Gedächtnis besteht aus Entscheidungen mit Status und Herkunft — nicht aus Gesprächen.
02 · RollenBeitragen, prüfen, entscheiden, freigeben: Rechte folgen der Verantwortung, auch für Agenten.
03 · KonfliktVorrangregel, Eskalationsweg, Konfliktprotokoll — Widerspruch wird prüfbare Qualitätsarbeit.
Kernmethode
Die Teamintelligenz-Charta
Gemeinsames ZielWelche Ergebnisse soll die Zusammenarbeit zuverlässig ermöglichen?
KontextbereicheWas bleibt persönlich, was ist projektbezogen, was gilt organisationsweit?
Verbindliche ArtefakteWelche Dokumente tragen Lage, Quellen, Entscheidungen und Risiken?
Rollen und RechteWer darf lesen, beitragen, ändern, entscheiden, freigeben?
KonfliktwegWelche Quelle hat Vorrang, wer entscheidet, wann wird eskaliert?
LernschleifeWie werden Vorfälle und gute Methoden zum Standard?
Wähle ein reales Team. Trenne Kontextbereiche, wähle höchstens fünf verbindliche Artefakte, bilde Rollen und Rechte ab, gestalte Konflikt und Übergabe, definiere drei Reifesignale.